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IG Metall Pforzheim

IG Metall Geschäftsstelle Pforzheim



Veranstaltung bei der Firma Münch

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23.01.2019 IG Metall Pforzheim stellt Notwendigkeit zur beruflichen Qualifizierung heraus

Liane Papaioannou, die 1. Bevollmächtigte der IG Metall stellt bei einer gemeinsamen Veranstaltung der Agentur für Arbeit Nagold- Pforzheim und der IG Metall Pforzheim vor Geschäftsführern Personalverantwortlichen und Betriebsräten heraus: "Vor uns allen, den Sozialpartnern, den Betriebsräten, Arbeitgebern, den Personalverantwortlichen in den Betrieben und natürlich nicht zuletzt den Beschäftigten liegen in den kommenden Jahren massive Herausforderungen, das sich die Gestaltung der Arbeit durch die Digitalisierung dynamisch verändern werde. Die Gesellschaft aber auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verändern sich rasant", so ihre Einschätzung.

Es verginge kein Tag an dem wir nichts über die Auswirkungen des Dieselskandals, der Energiewende und der Digitalisierung hören. Zudem verstärkt der massive Preisdruck der Automobilhersteller gegenüber der Zulieferindustrie die Schnelligkeit von Veränderungen und bringt somit Unternehmen und in der Folge die Beschäftigten in Bedrängnis.

Papaioannou stellt dabei zwei Megatrends heraus, die zu konkreten Herausforderungen für die Beschäftigten und zu großer Verunsicherung führen.

Zum einen sei dies die Dekarbonisierung, das heißt die festgesetzten CO2-Ziele sowie die daraus resultierende Elektrifizierung der Antriebe. Hinzu kommen Einflüsse auf die Produktionszahlen in Europa infolge der Globalisierung. Hierauf geht eine von der IG Metall in Auftrag gegebene und dem FraunhoferInstitut durchgeführte Studie, die im letzten Jahr veröffentlicht wurde, ein.

Diese sogenannte ELAB Studie kommt zu dem Schluss, dass sich in drei unterschiedlichen Szenarien der Personalbedarf entlang des Antriebsstrangs bis zum Jahr 2030 im besten Fall um 37% und im schlechtesten Fall um 53% verringern wird.
Eine wesentliche Schlussfolgerung hieraus ist, dass die Auswirkungen alleine der Technologieeffekte bedingt durch die Elektrifizierung bereits sehr herausfordernd sind.

In Kombination mit Produktivitätssteigerungen werden die zu erwartenden Beschäftigungseffekte jedoch voraussichtlich so stark ausgeprägt sein, dass begleitend gezielte qualifikations- und beschäftigungspolitische sowie struktur- und regionalpolitische Maßnahmen erforderlich sein werden.

Ein weiterer Megatrend, die Digitalisierung, sei hier noch gar nicht berücksichtigt.

Dies zusammengenommen war Hintergrund, der die Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Nagold- Pforzheim Frau Lehmann und die 1. Bevollmächtigte der IG Metall Pforzheim Liane Papaioannou, auf die Idee brachte das Thema Qualifizierung und die Möglichkeiten, die die Agentur für Arbeit hat, in einer Veranstaltung für Geschäftsführer_innen, Personalverantwortliche und Betriebsräte_innen auf die Tagesordnung zu setzen.

Die stellvertretende Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Nagold- Pforzheim, Frau Annette Hanfstein, erläuterte im Rahmen dieser Veranstaltung, die am 23. Januar bei der Firma Münch stattfand, die Fördermöglichkeiten der Agentur für Arbeit nach dem neuen Qualifizierungschancengesetz, welches seit dem 1. Januar 2019 in Kraft ist.

Bei der Firma Münch wurden in der Vergangenheit immer wieder Beschäftigte nach den bisherigen Fördermöglichkeiten hin zu einer Berufsausbildung qualifiziert. Dies war der Hintergrund die Veranstaltung mit Vertretern_innen aus über 20 Betrieben dort durchzuführen.

Die IG Metall erwartet sich vom neuen Gesetz und der Veranstaltung die notwenigen Impulse in den Betrieben die Beschäftigten bezüglich der Herausforderungen durch Digitalisierung und Elektrifizierung der KFZ-Antriebe zu qualifizieren. Die entsprechenden finanziellen Mittel und Beratungsangebote stehen bei der Agentur für Arbeit dazu zur Verfügung.

Anhänge:

Veranstaltung der Agentur fuer Arbeit und der IG Metall

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Letzte Änderung: 24.01.2019


Adresse:

IG Metall Pforzheim | Jörg-Ratgeb-Straße 23 | D-75173 Pforzheim
Telefon: +49 (7231) 1570-0 | Telefax: +49 (7231) 1570-50 | | Web: www.pforzheim.igm.de

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