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IG Metall Pforzheim

IG Metall Geschäftsstelle Pforzheim



Unsere Themen zur Bundestagswahl:

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08.09.2009 Gute Ausbildung. Gute Arbeit. Gutes Leben. Wir sind dran!

Gemeinsam mit über 500.000 jungen Gewerkschaftsmitgliedern setzen wir uns für unser Recht auf eine qualitativ hochwertige Ausbildung, einen guten Start in das Berufsleben und eine Zukunft mit Sicherheit und Perspektiven ein. Im Mittelpunkt unserer Aktivitäten stehen die Verbesserung der Ausbildungs-, Arbeits- und Lebensbedingungen junger Menschen. Vor diesem Hintergrund haben wir die ausführlichen Wahlprogramme der im Bundestag vertretenen Parteien betrachtet, mit welchen diese Parteien in den Bundstagswahlkampf ziehen. Die Positionen und Forderungen der Parteien haben wir zu unseren zentralen Kernthemen aus den Bereichen - Gute Ausbildung. Gute Arbeit.
Gutes Leben. - zum Vergleich einzeln gegenüber gestellt.

Heute der erste Teil, Gute Ausbildung:

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Gute Ausbildung. Gute Bildung ist wichtig, denn nur mit ausreichend Fachwissen und relevanten praktischen Erfahrungen haben wir die Chance, auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft zu bestehen. Der globale Arbeitsmarkt verlangt nach qualifizierten Fachkräften. Wer keinen Ausbildungsplatz findet oder nur eine mangelhafte Ausbildung durchläuft, hat es auf dem Arbeitsmarkt schwer. Daher steht die Gewerkschaftsjugend für ein Bildungssystem, dass alle Menschen gemäß ihrer individuellen Stärken und Potentiale fördert - unabhängig von familiärem Hintergrund oder sozialer Herkunft. Deshalb fordern wir: Ein Grundrecht auf Ausbildung, eine Ausbildungsplatzumlage, Hände weg vom Jugendarbeitschutzgesetz, faire Bedingungen für Studierende und faire Praktika.

Erster Wahlprüfstein zur Ausbildung, ist die Frage nach der Anzahl der Ausbildungsplätze und wie die einzelnen Parteien es schaffen möchten, dass alle Bewerber einen Ausbildungsplatz erhalten.

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Neue Ausbildungsplätze sind das vorrangige
Ziel von CDU und CSU. Um zu erreichen, dass jeder junge Mensch einen Ausbildungsplatz erhält, setzt die Union auf die Fortführung des Ausbildungspaktes mit der Wirtschaft.

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Die SPD will den Ausbildungspakt weiterentwickeln und bleibt beim Ausbildungsbonus für Jugendliche, die schon länger eine Lehrstelle suchen. Sie fordert eine Berufsausbildungs - garantie in außerbetrieblichen Ausbildungsangeboten für alle, die älter als 20 Jahre sind und weder Berufsabschluss noch Abitur haben. Den Übergang von der Schule zum Arbeitsleben will die SPD neu ordnen und aus Warteschleifen übersichtliche Wege von der Schule in die Ausbildung machen.

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Zu dem Thema Ausbildungsplätze
macht die FDP keine Aussagen in
ihrem Wahlprogramm.

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Ziel der Linken ist ein auswahlfähiges
Ausbildungsangebot im dualen System,
das durch die Ausbildungsplatzumlage
realisiert werden soll.

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Die Grünen stehen für die Umsetzung
des Rechts auf einen Ausbildungsplatz,
indem das duale System um überbetriebliche Zentren erweitert werden soll. Die Ausbildungskosten sollen durch Umlagesysteme zwischen ausbildenden und nicht ausbildenden Betrieben verteilt werden.

Zweiter Wahlprüfstein zur Ausbildung, ist die Frage nach der Qualität der Ausbildungsplätze und wie die einzelnen Parteien es schaffen möchten, dass gewährleistet ist, dass alle Auszubildenden eine Qualifizierte Ausbildung absolvieren.

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Die Union hält am dualen System fest,
welches durch die kontinuierliche Fortentwicklung der Ausbildungsberufe an veränderte wirtschaftliche und technologische Anforderungen angepasst werden soll.

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Die SPD steht zum dualen System und möchte die Ausbildungsberufe modernisieren. Dabei soll die betriebliche Ausbildung, die mit einem akademischen Studium verbunden ist, weiter ausgebaut werden.

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Die FDP möchte die duale Berufsausbildung
flexibler und modular aufgebaut gestalten durch berufsfeldbreite Grundmodule und durch Kernmodule, in denen berufstypische Inhalte vermittelt werden. Jugendliche mit Lernschwierigkeiten sollen sich durch den Abschluss von zertifizierten Ausbildungsmodulen nachträglich qualifizieren können.

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Die Linke will eine gute Ausbildung sichern. Dazu zählen für sie u.a. die tarifliche ereinbarung der Ausbildungsentgelte sowie die Gleichstellung von außer- und überbetrieblichen Ausbildungen mit den betrieblichen. So genannte Schmalspurausbildungen und Warteschleifen sollen abgeschafft werden und die Qualität durch eine Reformierung in den Mittelpunkt gestellt werden. Die Linke möchte den Jugendarbeitsschutz ausbauen.

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Die Berufsausbildung soll durch eine
Modularisierung flexibler gestaltet werden. Abschlüsse von vollschulischen Ausbildungen sollen von den Kammern bundesweit anerkannt werden. Durch zusätzlichen Unterricht soll während der Ausbildungszeit das Fachabitur erreicht werden können. Jugendliche mit Lernschwierigkeiten sollen ihre Ausbildung verlängern können und durch begleitende Hilfen unterstützt werden.

Dritter Wahlprüfstein zur Ausbildung, ist die Frage wie die einzelnen Parteien mit dem Thema Praktikum umgehen möchten.

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Zu dem Thema Praktikum machen
CDU und CSU keine Aussagen in ihrem
Wahlprogramm.

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Die SPD will eine rechtlich bessere Absicherung von PraktikantInnen gegen deren Ausnutzung als billige oder gar kostenlose Arbeitskräfte.

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Zu dem Thema Praktikum macht die
FDP keine Aussagen in ihrem Wahlprogramm.

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Die Linke fordert eine klare gesetzliche
Abgrenzung von Arbeits- und Lernverhältnissen. Berufseinstiege sollen über reguläre Arbeitsverhältnisse gesichert
werden. Praktika sollen mit mindestens
300 Euro pro Monat vergütet werden.

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Die Grünen fordern ein faires Praktikum
als Ausbildungsverhältnis. Sie stehen für gesetzliche Mindeststandards wie für einen Praktikumsvertrag, einer Bezahlung von mindestens 300 Euro monatlich, einen Anspruch auf Urlaub und auf eine zeitliche Begrenzung

Letzte Änderung: 12.08.2009


Adresse:

IG Metall Pforzheim | Jörg-Ratgeb-Straße 23 | D-75173 Pforzheim
Telefon: +49 (7231) 1570-0 | Telefax: +49 (7231) 1570-50 | | Web: www.pforzheim.igm.de

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