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IG Metall Pforzheim

IG Metall Geschäftsstelle Pforzheim



Missbrauch bei Leiharbeit bekämpfen

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04.12.2007 Bedingungen von Leiharbeit müssen in den Betrieben analysiert disskutiert und geregelt werden

Nach dem die IG Metall Pforzheim bereits 2004 eine Erhebung in den Metallbetrieben im Enzkreios durchgeführt hat, die ergab, dass zum damaligen Zeitpungt rund 250 Leiharbeiter beschäftigt waren hat die der Personenkreis auch in unserer Region deutlich ausgeweitet. Alleine in Baden-Württemberg hat demnach sich die Leiharbeit in den letzten zehn Jahren nahezu verdreifacht (1996 = 18.844 und 2006 = 65.261).

Deshalb wollen die IG Metall Baden-Württemberg und die baden-württembergischen Abgeordneten der SPD im Bundestag Akzente gegen das Ausufern von Leiharbeit setzen. "Leiharbeit in ihren heutigen Auswüchsen fördert Prekarität und trägt nicht zur Stabilisierung von Beschäftigung bei", heißt es hierzu in einem gemeinsamen Positionspapier, das heute veröffentlicht wurde.

Das entspricht nach Ansicht der Initiatoren nicht dem Sinn von Leiharbeit. "Die Leiharbeit war als Instrument gedacht, das die Betriebe in die Lage versetzt, Auftragsspitzen und saisonale Schwankungen aufzufangen", betont deshalb Christian Lange, der Vorsitzende der SPD-Landegruppe Baden-Württemberg. "Aber heute stößt man immer häufiger auf Missbrauch und Betriebe zahlen für gleiche Arbeit deutlich weniger Geld. Wir wollen deshalb für entsprechende gesetzliche Initiativen sorgen."

Der baden-württembergische IG Metall-Bezirksleiter Jörg Hofmann sagt: "Es geht darum, die Spaltung der Belegschaften in Beschäftigte erster und Beschäftigte zweiter Klasse zu verhindern. Der Grundsatz 'Gleiches Geld für gleiche Arbeit' muss für alle Beschäftigten gelten. Auch für Leiharbeiter. Damit wir dieser Entwicklung einen Riegel vorschieben können, wird es dazu in den kommenden Monaten betriebliche Initiativen geben."

Für den Enkreis wurde im Herbst eine Erhebung in den Betrieben durch die IG Metall vorgenommen, die jetzt durch das IMU Institut ausgewertet wird. Danach müssen in den Betrieben in denen die Leiharbeit sprunghaft angestiegen ist Regelungen in Sinne der Leiharbeiter getroffen werden. Diese müssen jedoch auch politisch von der Bundesregierung flankiert werden.

Anhänge:

Papier SPD BaWü und IG Metall

Papier SPD BaWü und IG Metall

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Aufstellung Leiarbeit 2004

Aufstellung Leiarbeit 2004

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Letzte Änderung: 04.12.2007


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Telefon: +49 (7231) 1570-0 | Telefax: +49 (7231) 1570-50 | | Web: www.pforzheim.igm.de

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