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IG Metall Pforzheim

IG Metall Geschäftsstelle Pforzheim



Rente muss zum Leben reichen:

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10.07.2018 Informationen des Deutschen Gewerkschaftsbunds zur Rentenkommission "Verlässlicher Generationenvertrag"

Was ist die Rentenkommission? Mitglieder, Aufgaben, Ziele
Eigentlich wollte die CDU/CSU bis 2030 nichts am Rentensystem ändern. Das hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel im Juni 2017 erklärt. Doch inzwischen steht das Thema Rente wieder auf der politischen Agenda - auch, weil die DGB-Rentenkampagne "Rente muss reichen - Kurswechsel jetzt!" Druck gemacht hat. Ab Anfang Juni 2018 wird sich eine Kommission "mit den Herausforderungen der nachhaltigen Sicherung und Fortentwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung und der beiden weiteren Rentensäulen" beschäftigen. Wir erklären, was es damit auf sich hat.

Drei-Säulen-Modell überprüfen und anpassen
Der Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD vom 21. März 2018 sieht vor, das so genannte Drei-Säulen-Modell der Alterssicherung (gesetzliche Rente, private und betriebliche Alterversorgung) zu überprüfen und das Alterssicherungssystem langfristig anzupassen. Im Koalitionsvertrag ist deshalb vereinbart, eine Kommission "Verlässlicher Generationenvertrag" (Rentenkommission) einzusetzen. Sie soll sich "mit den Herausforderungen der nachhaltigen Sicherung und Fortentwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung und der beiden weiteren Rentensäulen", also der privaten und der betrieblichen Altersversorgung, "ab dem Jahr 2025 befassen".

Mitglieder der Rentenkommission
Am 3. Mai 2018 hat Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, die Mitglieder der Rentenkommission benannt. Neben den zwei Vorsitzenden gehören der Kommission acht weitere Mitglieder an:

Vorsitzende der Rentenkommission:

  • Gabriele Lösekrug-Möller (SPD)
  • Karl Schiewerling (CDU)

Weitere Mitglieder der Rentenkommission:

  • Annelie Buntenbach, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)
  • Alexander Gunkel, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA)
  • Katja Mast, MdB, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD
  • Hermann Gröhe, MdB, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU
  • Stephan Stracke, MdB, Stellvertretender Vorsitzender der CSU im Bundestag
  • Prof. Dr. Axel Börsch-Supan, Direktor Munich Center for Economis of Aging, Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik, Professor an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, TU München
  • Prof. Dr. Simone Scherger, SOCIUM - Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik, Universität Bremen, Professorin für Soziologie mit Schwerpunkt Lebenslauforientierte Sozialpolitik
  • Prof. Dr. Gert G. Wagner, Vorsitzender des Sozialbeirates, Senior Research Fellow am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin

Letzte Änderung: 14.06.2018


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